gesundheit_3Wir wollen einen Nationalen Gesundheitsdienst für alle Österreicher und die Finanzierung aus Steuermitteln.

 

Sollte die Partei Österreichischer Patrioten die Möglichkeit durch Wählervertrauen erhalten, werden wir in Österreich folgendes  Gesundheitssystem einführen.

Gesundheitssystem "NEU":

Wir wollen ein staatliches Gesundheitswesen. Finanzierung, Planung und Leitung unterliegen komplett dem Gesundheitsministerium.

Die Gelder für die Leistungen werden über die Einkommensteuer aufgebracht.

Es gibt nur eine einzige gesetzliche staatliche Krankenversicherung.

Wer in Österreich einen Wohnsitz hat und in Österreich Steuern bezahlt ist auch in Österreich krankenversichert.

Es sind keine gesonderten KrankenVersicherungs-Beiträge zu entrichten.

Es gibt 2 Bereiche:

  • Der Bereich Behandlung und Versorgung.
  • So wie der Bereich Gesundheitsvorsorge.

Krankenhäuser:

Hier werden Krankheiten behandelt, die eine besondere Ausstattung und fachärztliche Betreuung und Behandlung bzw. auch Intensivpflege bedürfen.

Jeder Versicherte hat Anspruch auf Krankenhausversorgung und auf die Versorgung im Falle einer Mutterschaft.
Die meisten Gesundheitsleistungen sind für den Versicherten unentgeltlich, alle Gesundheitsausgaben trägt der Staat, der Rest sind private Aufwendungen für zum Beispiel, Operationen die aus Eitelkeit, sprich Schönheitsoperationen, gemacht werden.

Ausnahmen sind nach Abklärung möglich.

Aus 2 Versicherungsmodellen kann ab den 18 Lebensjahr Gewählt werden.

Model 1 „Mein Hausarzt“:

Kein Selbstbehalt für Arzt- und Krankenhauskosten.
Der Wechsel eines Allgemeinarztes ist nur eingeschränkt möglich – wird ein anderer Arzt gewählt, muss dies der Gemeinde mitgeteilt werden.
Erhält diese vor Mitte des Monats Bescheid, tritt der Wechsel bereits im kommenden Monat in Kraft. Es kann dann frühestens nach 6 Monaten erst wieder ein Ärztewechsel erfolgen.
Für Besuche bei Spezialärzten ist eine Überweisung nötig (Ausnahme: HNO- und Augenarzt).

Modell 2 „Freie Arztwahl“:

Konsultationen beim Spezialisten sind ohne Hinweis durch einen Allgemeinarzt möglich. Bei diesem Modell sind die Ärzte nicht an die vorgegebenen Tarifabkommen mit der Krankenkasse über die Behandlung von 1.-Klasse-Mitglieder gebunden.
Der Versicherte muss in Vorkasse treten und erhält beim einreichen der Rechnungen auch nur den Teil rückerstattet, den die Kasse für einen Patienten nach Hausarzt Modell gezahlt hätte.

Die Behandlung in einem Krankenhaus ist ohne zusätzliche Kostenbeteiligung möglich. Unter allen öffentlichen Krankenhäusern kann der Versicherte frei auswählen, welches er besuchen möchte. Sollte eine vorgegebene Wartezeit vom Krankenhaus nicht eingehalten werden, kann der Patient auch in ein privates Krankenhaus gehen.

Administration:

  • Der Staat hat die Aufgabe, die Ziele der nationalen Gesundheitspolitik zu definieren.
  • Für die Gesetzgebung im Gesundheitsbereich sind das Parlament und das Gesundheitsministerium zuständig.
  • Das Ministerium erlässt zusätzlich auch Richtlinien für die Verwaltung des Gesundheitswesens.
  • Ihre Zuständigkeit bezieht sich auf alle Krankenhäuser und Hausärzte (Gewährleistung unentgeltlicher Behandlungen) ausgenommen private Hausärzte siehe Modell 2 „Freie Arztwahl“.

Gemeinden:

Sie sind zuständig für die häusliche Pflege, die zahnärztliche Versorgung und für die Vorsorgesysteme für Kinder und Jugendliche. Zuständigkeit besteht auch für die (meisten) Sozialdienste (z.B. Seniorenheime).

Leistungen:

Medizinische Versorgung durch Haus - und Fachärzte (bei privater Krankenversicherung siehe Modell 2 „Freie Arztwahl“)

Teilweise Erstattung bestimmter zahnärztlicher Behandlungen.
Unentgeltliche zahnmedizinische Versorgung von Versicherten unter 18 Jahren.
Schwerbehinderte Versicherte oder Personen mit außergewöhnlichen Bedarf an Zahnarztbehandlungen (durch bestimmte schwere Krankheiten ausgelöst) erhalten eine unentgeltliche Versorgung oder eine Versorgung zu verringertem Preis.

Teilerstattung für bestimmte Behandlungen von Physiotherapeuten, Chiropraktikern, Psychologen , Fußpflegern und Heilpraktika.

Erstattungsfähige Arzneimittel (gestaffelter Erstattungssatz von 0 – 85 %)

Krankenhausaufenthalt:

ist nach Entlassung eine Rehabilitationsmaßnahme nötig, ist das Krankenhaus dafür zuständig, zusammen mit der Gemeinde einen Rehabilitationsplan zu erstellen.

Versorgung bei Mutterschaft, Häusliche Pflege:

Präventionsmaßnahmen:

  • Beratung bezüglich Empfängnisverhütung
  • Vorsorge während Schwangerschaft und Mutterschutz
  • Impfungen
  • präventive Hausbesuche für Personen über 70 Jahre (3x jährlich)

Präventionsmaßnamen für Kinder und Jugendliche

  • präventive Hausbesuche 2 x jährlich durch den Hausarzt und
  • 1 x jährlich durch Bezirkskrankenhaus Kinderarzt
  • 1 x jährlich  zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Präventionsmaßnamen für Kinder und Jugendliche sind gesetzlich verpflichtend!
(ist gleich Sicherheitsvorsorge gegen Kindesmisshandlungen und Sexuellen Kindesmissbrauch)

Arbeitsunfallversicherung:

Gegen Unfälle, die man während der Arbeit oder in Verbindung mit der Arbeit erleidet, ist man als Arbeitnehmer über seinen Arbeitgeber versichert.
Der Arbeitgeber meldet den Arbeitnehmer an, zahlt die Beiträge und ist verpflichtet Arbeitsunfälle der Versicherung zu melden.

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Bei Krankheit muss der Arbeitgeber bis zu 4 Wochen den vollen Lohn weiterzahlen (jedoch max. 1.500,-- €).
Ab der 5. Woche zahlt die Lohnausfallentschädigung dann die jeweiligen Gemeinden.
Man muss jedoch mindestens bereits 13 Wochen beschäftig gewesen sein und während dieser 13 Wochen mindestens 180 Stunden gearbeitet haben.

Es gibt einige Ausnahmefälle, z.B. bei einigen Berufskrankheiten, die den Arbeitgeber dazu verpflichten, bis zu 4 Monate Krankengeld zu bezahlen.
Der Arbeitnehmer muss seinem Arbeitgeber seinen Krankheitsfall unverzüglich melden, da sonst kein Anspruch auf Krankengeld oder Lohnfortzahlung besteht.

Selbständige haben einen Anspruch auf Krankengeld nach andauernder 3-wöchiger Krankheit.
Es wird dabei alljährlich neu festgelegt, wie hier die Maximalbeträge oder die Finanzierung einer Vertretung jedoch bis höchstens € 1.500,-- für 4 Wochen sind.