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Bezirksgericht Deutschlandsberg öffnet mit familienrechtlichem Beschluss Kindeswohlgefährdung Tür und Tor
27. Oktober 2018, 18:02 Uhr ; 9097× gelesen

Autor: Verein Väter für Recht aus Klagenfurt

Zur Vorgeschichte: 

Ein in Klagenfurt beheimateter Vater dessen Exfrau mit seinem Sohn nach der Scheidung nach Stainz gezogen ist, wendet sich voller Sorge um seinen Sohn an das Jugendamt Deutschlandsberg und zeigt eine Aufsichtspflichtverletzung der Großmutter an, die unter Alkoholeinfluss zusammengebrochen ist und blutend vor dem 11 jährigen am Boden gelegen ist.

Sie hatte von der Kindsmutter die Aufsicht übertragen bekommen. Verzweifelt probierte der 11jährige die Mutter und ihren neuen Lebensgefährten zu erreichen, was nicht möglich war. Schließlich ist der Vater aus Klagenfurt nach Deutschlandsberg in die Wohnung der Großmutter gefahren, um seinen Sohn aus der misslichen Situation zu befreien und hat dem Jugendamt gemeldet, dass er aus Angst vor weiteren Vorfällen ihn bei sich behält.

Im Laufe des Aufenthaltes des Sohnes beim Kindsvater berichtete dieser immer wieder, dass er von der Mutter geschlagen würde und im Bücher an den Kopf geworfen wurden und vieles mehr. Auch diese Vorfälle meldete der gewissenhafte und fürsorgliche Vater dem Jugendamt Deutschlandsberg.

Wer allerdings denkt, dass hier das Jugendamt und das Bezirksgericht sofort handeln wird in Folgendem eines Besseren belehrt:

Der Kindsmutter wurde zwar ausdrücklich mitgeteilt, dass ihre Handlungen nicht tolerierbar sind und für den 11 jährigen eine Gefährdung darstellen und es akuten Handlungsbedarf gibt, weitere Maßnahmen blieben aber aus.

Auch wurde die Aufsichtspflichtverletzung durch überhöhten Alkoholeinfluss der Großmutter nicht im geringsten Maß weiter beobachtet und bearbeitet. Diese hat nach wie vor uneingeschränktes Umgangsrecht mit dem Kind. 

Und was jetzt folgt ist einfach unglaublich aber wahr:

Es wurde in Abwesenheit des Kindsvaters der wegen einer Knie Operation nicht an der Verhandlung teilnehmen konnte und deshalb rechtzeitig um Vertagung gebeten hatte eine Regelung beschlossen, wonach dem KINDSVATER der extra aus Kärnten anreisen müsste, alle zwei Wochen am Samstag für drei Stunden ein durch einen Sozialarbeiter begleitetes Besuchsrecht zugestanden wird !

Das Argument: Der Kindsvater würde den Sohn gegen die Kindsmutter  manipulieren !

Aber es wird noch besser: 

Nun beantragt die Kindsmutter, die für die Kindeswohlgefährdung die Verantwortung trägt auch noch die alleinige Obsorge !

Der Kindsvater :  " Ich bin bis jetzt meinem Sohn zu Liebe ruhig geblieben, aber was Zuviel ist ist Zuviel ! 

" Natürlich hab ich gegen dieses Urteil bereits Einspruch erhoben und die fadenscheinigen Argumente die die Kindsmutter für ihren Antrag auf die alleinige Obsorge glaubt benützen zu können, Punkt für Punkt widerlegt !"

" Sie denkt in ihrem Handeln nicht eine Minute an unseren Sohn, sondern wird ausschließlich von Hassgedanken zerfressen, weil ich diese bedenklichen Vorfälle zum Wohl meines Kindes gemeldet habe " .

Dem Bezirksgericht und Jugendamt Deutschlandsberg wirft der Kindsvater vor
bewusst und manipulativ völlig unverständlich alle Vorfälle zu Gunsten der Kindsmutter herunter zu spielen , obwohl diese sie auch noch selbst zugegeben hat.

" Es werden hier in dem es keine Konsequenzen gibt, die Kinderrechte im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten und der Kindeswohlgefährdung und dem Alkoholmissbrauch Tür und Tor geöffnet ", so der besorgte Vater abschließend.

Autor: Verein Väter für Recht aus Klagenfurt